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Interview mit den Meise-Twins

3 Tipps zu Lockenpflege und -styling

OneColor ist klimaneutral

Interview mit den Meise-Twins

Nanu, was ist denn da passiert? Eine der Meise-Twins, Nina, hat neuerdings braunes Haar, Zwillings-Schwester Julia hingegen ist nach wie vor eine Blondine. Ein „Cut“ im Leben der Schwestern: Schon ihr Leben lang treten die beiden nicht nur im Doppelpack und im gleichen Outfit auf, sondern auch immer schon als Blondinen. Blond war bisher eines ihrer Markenzeichen: So kennt man die beiden, egal ob aus der Pharmawerbung, die sie bekannt machte, oder von Auftritten auf dem Red Carpet. Wie es nun zum Umstyling eines Zwillings kam? Nina und Julia Meise sind die neuen Gesichter des Haarfarbenspezialisten „Keralock“ und testeten erstmals deren neue Heimcoloration „One Color“. Der neue Look entstand somit zu Hause und nach dem Do-it-yourself-Prinzip. Julia legte selbst Hand an und färbte ihrer Schwester die Haare in einem wunderschönen Braunton. Nina: „Ich hatte große Lust auf eine Veränderung. Es war ein großes Abenteuer, denn wir sahen bisher immer identisch aus.“ Wie es sich anfühlt, einen unterschiedlichen Look zu haben und wie die Reaktionen darauf sind, erzählen die beiden im Interview.

Cooler neuer Look, Nina. Erstmals im Leben nicht mehr blond zu sein und anders als der Zwilling auszusehen – wie fühlt sich das an?

Nina Meise: „Ungewohnt gut! (lacht). Als ich das erste Mal in en Spiegel geschaut habe, musste ich zweimal hinschauen. Ich bin schon sehr lange blond und kenne mich nicht mehr anders. Jetzt sehen wir das erste Mal in unserem Leben nicht mehr ganz gleich aus. Das ist eine völlig neue Erfahrung und wir sind sehr gespannt, was sich daraus alles ergibt. Aber es fühlt sich erstaunlich gut an. Meine Schwester und ich haben uns bewusst dazu entschieden, endlich einmal unterschiedlich auszusehen.

Julia Meise: „Klar, das Zwillingssein ist unser Markenzeichen und auch unser Job.  Aber je älter wir werden, desto mehr entwickelt jede ihre eigene Persönlichkeit und will sich ein bisschen von der anderen abheben. Wir sind ja auch charakterlich sehr unterschiedlich.“

Nina Meise: „Ich bin die Lautere, Spontanere und Extrovertiertere, Julia hingegen ist ruhiger, überlegter und tiefenentspannt. Als wir Keralock entdeckt haben, haben wir erst einmal überlegt. Aber je länger wir darüber nachgedacht haben, umso begeisterter waren wir. Es ist eine spannende Erfahrung: Wie reagieren die Leute darauf, dass wir jetzt unterschiedlich aussehen? Wird die Dunkelhaarige anders behandelt als die Blondine? Können uns die Leute nun endlich auseinanderhalten? (lacht). Und spannend ist natürlich auch die Frage: Wie reagieren Männer auf das Nichtblond und welche Art von Männern spreche ich als Nicht-Blondine an? Vielleicht findet jetzt endlich jede von uns ihren Traumprinzen, weil wir unterschiedlich aussehen und die Männer keine Angst mehr haben müssen, uns zu verwechseln (lacht). Denn jetzt können uns endlich auch die Männer auseinanderhalten.“ 

Wie habt Ihr entschieden, wer braun wird und wer blond bleibt?

Julia Meise: „Nina ist immer schon die Experimentierfreudigere von uns gewesen, insofern lag es auf der Hand. Aber wenn ich sie jetzt so sehe, hätte ich mir das auch gut für mich vorstellen können.“

Nina Meise: „Ich bin jetzt natürlich auf die Reaktionen gespannt: Als Blondine hat man zwar auch viele Vorteile, weil blond immer fröhlich wirkt und nach guter Laune aussieht. Aber manchmal wird man eben auch automatisch als das „Blondchen“ abgestempelt. Mal sehen, wie ich jetzt als Braunhaarige wahrgenommen werde.“

Ihr habt die Haare selbst und zu Hause gefärbt. Wie war das? Man hört ja auch oft, dass diese Selbstversuche daneben gehen.

Nina Meise: „Das war tatsächlich eine Premiere. Wir haben uns noch nie die Haare selbst gefärbt. Jetzt in der Zeit der Lockdowns, als die Friseure geschlossen waren und unser Haaransatz immer sichtbarer wurde, kam uns das durchaus mal in den Sinn. Wir haben uns bislang aber nicht herangetraut und hatten großen Respekt davor, uns selbst die Haare zu färben. Denn natürlich kennen auch wir diese Geschichten, dass am Ende rot statt blond rauskommt oder sogar grün. Aber jetzt mit dem neuen Produkt von „Keralock“ war es ein Kinderspiel. Man benötigt nämlich nur ein Produkt, und man muss auch nicht erst selbst umständlich etwas anrühren: Farbcreme und Entwickler befinden sich in einer Flasche und sind bereits optimal gemischt.“

Julia Meise: „Und das Gute Ist: Man muss nicht erst auf einen Friseurtermin warten, die derzeit oft lange ausgebucht oder gar geschlossen sind, sondern kann jederzeit loslegen. Hätten wir gewusst, dass das mit dem Haarefärben jetzt so leicht ist, hätte das uns den Lockdown durchaus erleichtert.“

Wie lange willst Du brünett bleiben, Nina?

Nina Meise: „Mal sehen. Auf jeden Fall eine Zeit lang. Wir haben ja noch Farbe zu Hause. Die Farbreste der Flasche können bis zu vier Monate lang für weitere Färbungen verwendet werden, auch für den Ansatz. Und dann mal schauen, wie ich mich fühle… Ich kenne viele Menschen, die jetzt durch Lockdown eine andere Frisur bzw. Haarfarbe tragen als davor, zum Beispiel eben nicht mehr so blond sind wie zuvor, und damit glücklich sind.“

Wie waren die ersten Reaktionen aus dem Umfeld?

Julia Meise: „Natürlich waren die Leute erst einmal überrascht und haben gefragt, warum wir das gemacht haben. Wir haben vorab bei Instagram unsere Community gefragt, ob eine von uns beiden dunkler werden soll. Die meisten antworteten: ‚Auf keinen Fall‘. Aber jetzt nach der Aktion waren die Reaktionen durchweg positiv.“

Wie oft wurdet Ihr früher verwechselt, weil Ihr eben gleich ausseht?

Nina Meise: „Für unsere Eltern und unsere Freunde war das nie ein Problem. In der Schule früher haben wir uns natürlich schon mal einen Spaß erlaubt und das auch für uns genutzt.

Julia Meise: „Nina hat tatsächlich einmal eine Englisch-Klausur für mich geschrieben. Und niemand hat es gemerkt.“

Wie viel Zeit verbringt Ihr gemeinsam, was macht Ihr getrennt?

Julia Meise: „Beruflich sind wir natürlich immer zusammen, da wir das Zwillingssein zu unserem Beruf gemacht haben. Wir haben den gleichen Freundeskreis. Trotzdem achten wir darauf, dass jeder sich auch mal mit einer Freundin alleine trifft.“ 

Nina Meise: „Shoppen gehe ich meistens alleine, da meine Schwester dabei so ungeduldig ist, so dass ich lieber alleine gehe.“

Julia Meise: „Sport mache ich lieber alleine, wenn es wieder möglich ist. Da ich dann alles in meinem eigenen Tempo machen kann und mich nicht mit meiner Schwester vergleiche.“

Tauscht Ihr untereinander auch Klamotten oder habt Ihr ohnehin alles doppelt im Kleiderschrank?

Julia Meise: „Manche Sachen haben wir doppelt, manche nicht. Beruflich nutzen wir natürlich den Twin-Effekt für die doppelte Aufmerksamkeit. Privat wollen wir diese natürlich nicht immer. Deshalb haben wir nicht alles doppelt. Wir tauschen aber viel. Es gibt dennoch Teile, die nur Nina trägt und andere, die nur ich trage. Nina ist bei uns die Fashion-Beauftragte. Ich frage sie tatsächlich auch öfter privat, ob sie eine gute Idee hat, was ich anziehen könnte.“

Was sind die Vorteile am Zwillingsein? Gibt es auch Nachteile?

Nina Meise: „Für uns ist das Zwillingssein wie ein Sechser in der Natur-Lotterie, weil du deinen Seeelenverwandten nicht erst suchen musst, sondern er von Anfang an an deiner Seite ist. Gerade jetzt in der Coronazeit haben wir gemerkt, was für ein unglaublicher Vorteil es ist, einen Zwilling zu haben, da sich viele Menschen sehr einsam fühlen. Manchmal denken wir, die Welt wäre ein bisschen besser, wenn jeder einen Zwilling hätte.“

Wie habt Ihr diese letzten Monate erlebt?

Julia Meise: „Der Lockdown war für uns natürlich eine Vollbremsung, Vor Corona war unser Terminkalender voll, und auf einmal war alles abgesagt. Für uns hat sich natürlich viel verändert. „Meisen auf Reisen“ ist unser Motto und Reisen war immer schon unsere große Leidenschaft. Das fehlt uns am meisten. Wir können es kaum erwarten, bis die Meisen wieder auf Reisen gehen. Aber wir haben die Zeit für uns genutzt und viel Inner-Work gemacht.“

Andrea Vodermayr

3 Tipps zu Lockenpflege und -styling

1. Naturlocken brauchen den richtigen Schnitt (und Stufen)

Alles steht und fällt mit dem richtigen Haarschnitt – das gilt besonders für Locken. Denn je länger die Haare werden, desto weniger springen die Locken. Das Ergebnis: Die Naturlocken hängen sich durch die Schwerkraft aus und das Haar sieht schnell spröde und ungepflegt aus, obwohl es das gar nicht ist.

Wer seine Naturlocken springen lassen möchte, sollte deshalb einen kürzeren Haarschnitt wählen. Trotzdem sollte man die Frisur seiner Gesichtsform anpassen. Grundsätzlich kann man sich dabei an folgender Regel orientieren: je breiter das Gesicht, desto länger die Haare. Diese Faustregel gilt nicht nur für glattes, sondern auch für lockiges Haar.

Für eine schöne Sprungkraft gilt bei längeren Haaren mit Naturlocken dann aber: Stufen ins Haar! Das nimmt dem Haar die Schwere und die Locken fallen besser.

2.  Dauergewelltes Haar richtig waschen und pflegen

So schön sie sind, so anspruchsvoll sind sie leider auch. Natürliche Locken sind meistens trockener, also spröder und anfälliger für Haarschäden. Das liegt daran, dass die Haare nicht so eng am Kopf liegen und daher weniger mit Talg versorgt werden. Dementsprechend brauchen Naturlocken eine intensivere Haarpflege als normales Haar. 

Regelmäßige Repair-Kuren und feuchtigskeitsspendende Produkte sind unverzichtbar für Naturlocken. Das gilt besonders im Winter, wenn die Heizung für sehr trockene Luft sorgt. Beim Waschen empfiehlt sich deshalb das volle Programm: Man sollte erst ein spezielles Locken-Shampoo und im Anschluss Conditioner verwenden, um die Naturlocken weich und geschmeidig zu pflegen. 

Aber Achtung: Du solltest deine Locken nicht öfter als zweimal die Woche waschen, das könnte dazu führen, dass die Locken noch trockener werden.

Mit welcher Haarbürste man Locken am besten kämmen sollte? Mit gar keiner, da Locken dadurch schneller verwirren. Das Kämmen mit der Bürste führt dazu, dass die einzelnen Locken weiter auseinander liegen und hinterher nicht mehr so schön fallen. Besser: Mit einem grobzackigen Kamm oder den Fingern durch die Haare fahren. Das reicht völlig und das Ergebnis sieht wesentlich schöner aus.

3. Locken lufttrocknen oder föhnen?

Bei kalten Temperaturen kommt man nicht immer um das Föhnen herum. Hitzestylings sind bei lockigem Haar jedoch mit extremer Vorsicht zu genießen. Denn die Hornschicht bei Naturlocken ist von Natur aus sehr spröde und anfällig für Haarschäden.

Also gilt: Je sanfter die Locken in Form geföhnt oder geglättet werden, desto besser. Um die Locken nicht zu zerstören, ist ein Hitzeschutz beim Hitzestyling unverzichtbar. Egal, ob als Creme oder Spray, aber ohne geht gar nichts. Zusätzlich sollte man einen Föhn mit Diffuser-Aufsatz verwenden – der bringt die Locken in Form und ist ein besonders wichtiges Tool, wenn man seine Locken stylen möchte.

Während man im eiskalten Winter kaum darum herumkommt, naturgelocktes Haar zu föhnen, sehen die Stylingmöglichkeiten bei heißen Sommertemperaturen ganz anders aus. Lufttrocknen heißt das Geheimnis: Das schont die Locken, macht sie weniger frizzig und lässt sie wesentlich schöner fallen. Doch Vorsicht: Im nassen Zustand sind die Haare besonders empfindlich. Daher sollte man das feuchte Haar auch nur sanft mit dem Handtuch trocken reiben.

OneColor ist klimaneutral

Zusammen mit ClimatePartner haben wir die CO2-Emissionen erfasst, die bei der Herstellung unserer One Color Produktserie durch Rohstoffe, Verpackung, Logistik und bei der Entsorgung entstehen: den sogenannten Product Carbon Footprint.

Wo es möglich ist, vermeiden und reduzieren wir CO2-Emissionen. Einerseits tragen wir durch die Wiederverwendbarkeit des Produkts dazu bei, weniger Abfall zu produzieren und das Maximum aus unseren Produkten rauszuholen. Andererseits versuchen wir über die ganze Wertschöpfungskette hinweg mit Partnern zu arbeiten, die beispielsweise in den Bereichen Rohstoffe und Verpackung auf klimafreundliche Materialien und deren Verarbeitung achten. Zuletzt versuchen wir auch, mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten, um lange Wege in der Logistik zu vermeiden.

So schaffen wir es, je nach produzierter Menge, über 120.000 kg CO2 einzusparen

Alle unvermeidbaren CO2-Emissionen der One Color Produkte gleichen wir aus, indem wir ein Klimaschutzprojekt unterstützen. Deshalb sind die One Color Produkte klimaneutral. Klimaschutzprojekte sparen CO2 ein – etwa mit Aufforstungsmaßnahmen oder Ersatz klimaschädlicher Technologien durch klimafreundliche Alternativen.

Für den Ausgleich unserer CO2-Emissionen unterstützen wir ein anerkanntes und nach internationalen Maßstäben zertifiziertes Klimaschutzprojekt: Unser unterstütztes Projekt setzt sich für den Schutz eines bedrohten Amazonasgebietes in Peru ein und hilft den lokalen Gemeinden, es nachhaltig zu bewirtschaften. Nähere Informationen über das Projekt findet ihr hier

Wir kennzeichnen unsere One Color Produkte mit dem unabhängigen Label „klimaneutral“ und ermöglichen unseren Kunden damit, die Klimaneutralität nachzuvollziehen und mehr über das Klimaschutzprojekt zu erfahren. So tragen wir zu größtmöglicher Transparenz über die Klimaneutralität unserer Produkte bei.

Mehr Infos rund um das Thema Klimaneutralität erfahrt ihr auch in diesem kurzen Video